Ihr Männer, liebe Brüder, ich (Paulus) bin ein Pharisäer und ein
Sohn von Pharisäern. Ich werde angeklagt um der Hoffnung
und um der Auferstehung der Toten willen.
Apostelgeschichte 23,6
Paulus ist nicht handgreiflich geworden und hat niemanden miss
handelt, belogen oder hintergangen. Er wird wegen seiner Hoffnung
auf die Auferstehung angeklagt (24,21). Warum hat Paulus Hoffnung auf die Auferstehung? Paulus hat einen Toten lebendig gesehen. Er ist Christus, dem Auferstandenen, begegnet. An dieser Erscheinung war nicht zu rütteln. Dieser Lebendige hat ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, umgehauen. Dieser auferstandene Jesus hat alles verändert. Die Auferstehung ändert alles. Ist ein Mensch von den Toten zurückgekommen, dann hat er den Tod besiegt und der Vergänglichkeit die Macht genommen. Dann gibt es Leben. Ist ein Mensch auferstanden, so kommt er aus einer anderen Zeit von einem anderen Ort. Er hat die Naturgesetze überwunden. Dann gibt es Ewigkeit. Ist einer auferstanden, dann gibt es Hoffnung. Jesus ist auferstanden (1. Korinther 15,20)! Weil Jesus auferstanden ist, hat der Tod keine Macht mehr und gibt es unbegrenztes Leben. Weil Jesus auferstanden ist, habe ich einen Grund zur Hoffnung. Ist unsere ganze Welt aus den Angeln gehoben. Für Paulus war die Begegnung mit dem lebendigen Jesus so ein überwältigendes Ereignis, dass sein altes Weltbild zerbrach und
eine viel herrlichere Welt, das Reich Gottes, für ihn anbrach. Die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten ist sein Leben, ist sein Bekenntnis. Dieser Hoffnung wegen wurde er angeklagt. Gibt es für uns Christen einen schöneren Anklagepunkt als die Hoffnung auf die Auferstehung?











































siteReplies.discuss