Das römisch-katholische Pfarreizentrum in Stein im Fricktal wird jeden Montagabend in Kindergesang eingehüllt sein. Initiiert wurde dieses Chorprojekt von der Basler Musikerin Vivianne Caragea. «Kinder bringen etwas Wunderbares mit: Neugier, Fantasie und eine ansteckende Begeisterung», sagt die gebürtige Rumänin in der Aargauer Zeitung. Sie wohnt seit elf Jahren in der Schweiz. Zu ihrer Leidenschaft gehört die alte Musik, der Chorgesang und die Improvisation.
Diese drei kann sie alle im Projekt Kinderchor fusionieren. Dabei sollen die Kinder ein Zusammengehörigkeitsgefühl bekommen und lernen, mutig zu sein. Es wird mit Klängen experimentiert, es werden eigene Kostüme gebastelt und musikalische Geschichten zum Leben erweckt. Die gesungenen Lieder werden aus verschiedenen Zeitepochen stammen. «Mal landen wir an einem königlichen Hof, mal mitten in einem musikalischen Abenteuer voller Rhythmus und Fantasie», so Caragea. Alle neugierigen und musikfreudigen Kinder ab sechs Jahren sind eingeladen. Egal ob schüchtern oder laut, jede Stimme hat gemäß der Musikerin ihren Platz.
Ein Stern im XXL-Format
Auf dem Vorplatz der Herrnhuter Sterne Manufaktur in der sächsischen Oberlausitz steht ein sechs Meter großer Riesenstern. Gemäß dem Unternehmen ist dies der weltweit größte Herrnhuter Stern. Dieser hat eine besondere Eigenschaft: Er wird durch den Klang eines Flügels zum Strahlen gebracht. Je nach Anschlag der Tasten wechselt er die Farben.
Seit 1897 werden die Herrnhuter Sterne von Hand hergestellt und in über 60 Länder exportiert, darunter auch in die Schweiz. Ein originaler «Herrnhuter» hat 25 Zacken – 17 viereckige und acht kleinere dreieckige. Er geht auf die evangelische Brüdergemeine zurück. Sein Erfinder ist ein Mathematikerzieher. Zunächst diente der Stern zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses, heute ziert er öffentliche Gebäude, Kirchen und private Wohnungen. Ab 8. Dezember soll ein «Herrnhuter» auch in einer Seitenkapelle des Peterdoms leuchten.
Neuerungen geplant auf dem Gubel
Zurzeit sind noch sechs Ordensschwestern im Kloster Maria Hilf in Menzingen (Zug) beheimatet. Diese wollen noch so lange wie möglich dort leben. Zeitgleich gilt es aber, für die Zukunft zu sorgen, wenn irgendwann keine Schwestern mehr dort leben.
Seit 2023 sorgt die Stiftung Kloster Maria Hilf für die Erhaltung und Entwicklung der Anlage. Eine entsprechende Baubewilligung liegt inzwischen vor. Aus dem ehemaligen Sticksaal soll eine Begegnungszone geschaffen werden. In einer ersten Phase soll der Eingangsbereich saniert und die Zimmer im Obergeschoss wieder nutzbar gemacht werden. Projektleiter Karl Kaufmann sagte gegenüber der Zuger Zeitung, dass ihm eine Art Wohngemeinschaft vorschwebe. «Vorgesehen sind Miet- und allenfalls auch Anstellungsverhältnisse», sagt er. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden sorgfältig ausgesucht.
Da die Klosteranlage unter Denkmalschutz steht, müssen die Veränderungen genauestens abgesprochen werden. 1,1 Millionen Franken soll die erste Umbauphase kosten. «Unser Ziel ist es, rund 70 Prozent aus Spenden finanzieren zu können», sagt Stiftungsratspräsident Josef Staub. Auf den ersten Schritt werden noch viele weitere in den kommenden Jahren folgen. Ihm ist wichtig, dass die Spiritualität des Ortes erhalten bleibt. «Unsere Wunschoption ist, dass sich ein kleiner Orden oder eine Glaubensgemeinschaft in den Klostergebäuden ansiedelt.»








































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