Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine
Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an.
Apostelgeschichte 22,16
Paulus schildert hier seine Bekehrung zu Christus. Sicher galt diese Botschaft Paulus, dem Verfolger der Urgemeinde, in einer konkreten Situation. Man kann diese Aufforderung aber auch auf jeden Menschen anwenden, der sich zum ersten Mal von Gott ansprechen lässt. So gilt dieser Aufruf zu Bekenntnis, Umkehr und Taufe allen Menschen, die Gott noch nicht als ihren Herrn und Retter anerkannt
haben. Darüber hinaus spricht dieser Text aber auch zu uns, die wir Christus bereits als unseren Erlöser kennen: Steh auf. Wir stehen auf aus unserer Sünde und bleiben nicht kraftlos in ihr hocken. Wir lassen uns nicht immer wieder neu in die alten Sünden verstricken, sondern bekämpfen unsere Lethargie. Wir verschlafen nicht unser Christsein und ersticken nicht im Alltagstrott. Lass dich taufen. Nun sind wir schon getauft und brauchen kein zweites oder drittes Taufgeschehen. Aber doch dürfen wir uns dieser Taufe bewusst sein, unsere Sünden beichten und gegebenenfalls öffentlich bekennen. Lass dir deine Sünden abwaschen. Die Sündenvergebung dürfen wir täglich in Anspruch nehmen. Wie man auch die kleinsten Unreinheiten am Körper wegwäscht, so dürfen wir auch die kleinsten Sünden von Jesus abwaschen lassen: »Wenn wir nun unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht. Er wird uns dann unsere Verfehlungen vergeben und uns von aller Schuld reinigen« (1. Johannes 1,9; gnb). Rufe den Namen des Herrn an. Dann können wir Gott wieder voller Freude ansprechen. Nichts stört unsere Verbindung mit ihm. Wir dürfen wissen: Alles ist wieder gut.









































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