Eigenlob stinkt

arrogante Frau
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Jesus zeigt, warum wir uns nicht selbst ins Rampenlicht stellen müssen, sondern auf Gottes Anerkennung vertrauen dürfen.

Jesus antwortete: »Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre 
nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: 
Er ist unser Gott.«
Johannes 8,54

Warum läuft Jesus eigentlich nicht selbst herum und verkündet klipp und klar, dass er der versprochene Messias ist? Warum scheint Jesus so ein Geheimnis aus seiner Gottheit zu machen? 
Sich selbst zu rühmen, gehört sich nicht. Es gehört sich nicht, sich selbst zu rühmen. Das gilt auch für den Sohn Gottes. Jesus posaunt seine Stellung nicht wie ein Marktschreier ins Land. Er rechtfertigt sich nicht vor dem Mob und er erhöht sich nie selbst. Das deutsche Sprichwort sagt: »Eigenlob stinkt« (siehe Johannes 7,18).
Jesus überlässt das Rühmen seinem Vater. Jesus vertraut darauf, dass sein Vater ihn groß und bekannt macht. Er weiß, wer er ist, und muss darum nicht bemüht sein, sich selbst ins Rampenlicht zu stellen. Jesus ist sich sicher, dass sein Vater dafür sorgen wird, dass er nicht zu kurz kommt, sein Auftrag allen rechtzeitig bekannt wird und dass kein einziger Mensch seinen Sohn verpassen wird. 
Sein Vater wird ihn verherrlichen. Mehr noch: Jesus treibt dieses Prinzip auf die Spitze. So merkt er, wer von den Menschen ihn im Glauben wirklich erkennt. Die Menschen sollen ihm nicht glauben, weil sie »überredet« wurden, sondern weil sie ihn in der Stille erkannten. Erkannten, weil Gott, der Vater, es ihnen offenbart hat. So wie Petrus, der bekennt, dass Jesus tatsächlich Gottes Sohn ist (Matthäus 16,17).
Wenn Jesus sich nicht selbst rühmte, wie viel weniger steht uns das Rühmen zu. Lasst uns auch darauf vertrauen, dass er sich um unsere Reputation, unser "Ranking", unser Erscheinungsbild und unser Ego kümmert.

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