Das Katholische Bibelwerk in Stuttgart hat das Heft „Gebet“ veröffentlicht. Es erscheint als Ausgabe 3/26 der Reihe „Bibel heute“, umfasst 36 Seiten und kostet laut Verlagsshop 9,50 €.
Die Leitfrage des Hefts lautet: Beten – aber wie? Es richtet sich an Menschen, die nicht wissen, zu wem, für wen oder wofür sie beten sollen. Laut Verlag ist Beten „eines der großen Themen der Bibel“ und „hat viele Stimmen“. Das Heft will zeigen, was biblisches Beten heute bedeuten kann.
Gottesnamen und Stoßgebete
Das Heft bietet eine Mischung aus Fachbeiträgen, Interviews, Gedichten, Liedern und Praxisteilen. Unter anderem rät die evangelische Theologin und Schriftstellerin Christina Brudereck im Interview, einfach aufzuschreiben, was im Kopf ist. Wer keine eigenen Worte habe, könne auf biblische Texte zurückgreifen, etwa auf einen Psalmvers.
Die Theologin Sonja Weeber erörtert, wie man Gott nennen kann. Sie verweist auf die „Bibel in gerechter Sprache“ und auf Jesaja 66,13, wo Gott mit einer tröstenden Mutter verglichen wird. Und der Neutestamentler Christian Schramm stellt Jesus als jemanden dar, der in entscheidenden Momenten betet. Als Beispiel dient Lukas 6,12–13, die Nacht vor der Berufung der zwölf Apostel.
Auch die Erfahrung, dass Gebet ins Leere zu gehen scheint, wird im Heft thematisiert, ebenso wie Stoßgebete. Ein Teil des Hefts lädt dazu ein, selbst Psalmen zu schreiben.








































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