Die Zahl der Auszubildenden zur Bestattungsfachkraft in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Zum Jahresende 2025 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 900 Personen in einer dualen Ausbildung in diesem Beruf, mehr als doppelt so viele wie 2015 mit 430.
Frauen wählen den Beruf häufiger
Der Frauenanteil unter den Auszubildenden ist gestiegen. 2025 waren 61 Prozent Frauen und 39 Prozent Männer. Vor zehn Jahren lag der Frauenanteil noch bei 46 Prozent.
Im Jahr 2025 starben in Deutschland rund eine Million Menschen, neun Prozent mehr als 2015. Destatis führt die steigende Zahl auf die Alterung der Bevölkerung zurück. Damit wächst nach Darstellung der Behörde auch die Nachfrage nach Bestattungsdienstleistungen und Fachkräften.
Preise steigen stärker als die Inflation
Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren verteuerten sich 2025 um 3,2 Prozent. Särge, Urnen und Grabsteine kosteten 1,9 Prozent mehr. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen um 2,2 Prozent.
Die Sozialhilfeträger gaben 2025 brutto 51,6 Millionen Euro für sogenannte Sozialbestattungen aus, 16,3 Prozent weniger als 2015. Rund 15.400 Angehörige oder testamentarisch eingesetzte Erben erhielten eine Kostenübernahme, vor zehn Jahren waren es knapp 23.400.
Die Städte und Gemeinden in den Flächenländern erzielten 2024 Einnahmen von 951,9 Millionen Euro aus Gebühren und Entgelten im Friedhofs- und Bestattungswesen. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr und gut ein Drittel mehr als 2014.







































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