Dort fanden wir Brüder und Schwestern und wurden von ihnen
gebeten, dass wir sieben Tage dablieben. Und so kamen wir
nach Rom. Von dort kamen die Brüder, die von uns gehört
hatten, uns entgegen bis Forum Appii und Tres-Tabernae.
Als Paulus sie sah, dankte er Gott und gewann Zuversicht.
Apostelgeschichte 28,14-15
Am Ende eines langen Dienstes. Was hat Paulus nicht schon alles erlebt (2. Korinther 11,21-30): Er ist geschlagen, gefoltert und gesteinigt worden. Dreimal hat er Schiffbruch erlitten. Er war in Gefahr in Städten, in der Wüste und auf dem Meer. Er litt Hunger und Durst und war schutzlos der Kälte ausgesetzt. Er wurde verehrt und verfolgt, von den Freunden geachtet und von seinen Feinden verachtet. Er sorgte sich um seine Reisebegleiter und um die Gemeinden, sogar
um Mitgefangene und Soldaten. Er sprach vor Gouverneuren und Königen. Er kümmerte sich um Kranke und Vernachlässigte. Er gründete Gemeinden, schlichtete Streit, ermahnte und ermutigte. Und nun kommt er am Ende seiner langen Dienstreise in Rom an. Diese Stadt wird er nicht mehr verlassen, und dort wird er sein Leben für den Herrn lassen. Zuversicht durch Mitchristen. »Als nun Petrus die Brüder sah, dankte er Gott und gewann Zuversicht.« Dieser heldenhafte Paulus, dieser »Einzelkämpfer«, dieser Held im Glauben braucht Zuspruch und Ermutigung. Man sieht, wie sich Paulus über die Gesandtschaft aus Rom freut und wie sie ihn ermutigt. Egal, wie stark wir sind, und egal, welche Abenteuer wir mit Gott erlebt haben, wir brauchen die Ermutigung durch die Begegnung mit liebevollen Geschwistern. Wir bekommen Zuversicht in unserem Dienst und sollten Gott jeden Tag für solche Begegnungen danken.










































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