»So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben,
die zum Leben führt!« … Und eine große Zahl wurde gläubig
und bekehrte sich zum Herrn.
Apostelgeschichte 11,18.21
Bekehrung oder auch Umkehr hat immer zwei Seiten. Zum einen kehren wir uns von unserem alten Leben ab und zum anderen wenden wir uns einem neuen Leben zu. Es geht bei der Umkehr vor allem um das Gute, das wir ergreifen dürfen. Es geht um ein neues Leben in Leichtigkeit und Freude. Diese neue Ausrichtung ist entscheidend. Es geht darum, auf Jesus zu schauen. Wenn wir nun beide Verse parallel betrachten, entdecken wir eine schöne Gleichung. In beiden Versen geht es um die Umkehr, und in beiden Stellen geht es um die Hinwendung zu etwas: Es geht um die Ausrichtung auf den »Herrn« und das »Leben«. Der Herr Jesus und das Leben sind daher gleichzusetzen. Wer sich zu Jesus bekehrt, der wendet sich dem Leben zu. Wer sich also nach Jesus ausstreckt, streckt sich eigentlich nach dem Leben aus. Wer sich auf Jesus einlässt, darf Neues erleben. Wer Jesus empfängt, bekommt das Leben in Fülle. Im ersten Johannesbrief lesen wir: »Wer Jesus hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht« (1. Johannes 5,12). Hier gilt eben auch der Umkehrschluss: Wer Jesus nicht hat, der hat das Leben nicht. Wer Jesus nicht empfängt, der verpasst das Leben. Wer nicht zu Jesus umkehrt, lebt am Leben vorbei. Lasst uns diesen Fehler nicht machen, sondern von Herzen das Alte zurücklassen und das neue Leben in Jesus erfassen. Jesus sagt:
»Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge« (Johannes 10,10).







































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