Stiller Protest: Zehn Jahre Walk for Freedom in Bern

Stummer Protest gegen Menschenhandel
Walk for Freedom Bern

Rund 100 Personen nahmen am 17. November in Bern am 10. Walk for Freedom teil. In schwarzer Kleidung und einer stillen Einerkolonne zogen sie durch die Berner Altstadt, um auf Menschenhandel und moderne Sklaverei aufmerksam zu machen. Das Jubiläum zeigte: Auch zehn Jahre nach dem ersten Walk bleibt der Einsatz für die Rechte und die Würde betroffener Menschen notwendig.

Am Samstagnachmittag wurde es in der Berner Altstadt für rund eine Stunde ungewöhnlich still. Die Teilnehmenden des Walk for Freedom gingen in schwarzer Kleidung und schweigend durch die Straßen. Mit ihrem Protest machten sie auf Menschen aufmerksam, die ausgebeutet werden und deren Stimmen häufig ungehört bleiben. Zum zehnten Mal fand der Walk in Bern statt – ein Jubiläum, das Anlass zum Rückblick gibt, aber auch daran erinnert, wie viel weiterhin zu tun ist.

„Vor zehn Jahren sind wir zum ersten Mal in Bern auf die Straße gegangen, um auf Menschenhandel aufmerksam zu machen. Dass wir heute zum zehnten Mal hier stehen, zeigt, dass unser Anliegen nicht an Dringlichkeit verloren hat. Hinter dem Begriff Menschenhandel stehen Menschen, deren Würde und Freiheit verletzt werden – und die nicht vergessen gehen dürfen“, sagt Rahel Streuli vom Organisationskomitee des Walk for Freedom Bern.

Menschenhandel ist keine ferne Realität

Menschenhandel geschieht oft im Verborgenen – auch in der Schweiz. Betroffene werden unter falschen Versprechungen angeworben, unter Druck gesetzt oder in Abhängigkeitsverhältnisse gebracht, aus denen sie sich kaum befreien können. Menschenhandel tritt unter anderem in der Sexarbeit und in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt auf. Die Ausbeutung bleibt häufig lange unentdeckt, weil Betroffene aus Angst, Scham oder Abhängigkeit nicht über ihre Situation sprechen können.

Wie wenig offensichtlich Menschenhandel sein kann, zeigt auch die Erfahrung von Fachpersonen und Ermittlungsbehörden. Betroffene entsprechen nicht zwingend den verbreiteten Vorstellungen von Menschen in Not. Nach außen ist ihre Situation oft kaum erkennbar – selbst für Menschen, die ihnen regelmäßig begegnen.

Die schwarze Kleidung der Teilnehmenden symbolisiert das Leid der Betroffenen und die hohe Dunkelziffer. Die Stille erinnert daran, dass Menschen, die ausgebeutet werden, häufig nicht selbst auf ihre Situation aufmerksam machen können. Der Marsch gibt ihnen symbolisch Raum und macht deutlich: Wegsehen darf keine Option sein.

Alexander Ott: Menschenhandel erkennen und Betroffene schützen

Am Jubiläums-Walk sprach Alexander Ott, der sich während mehr als 36 Jahren bei der Stadt Bern mit Migration und Menschenhandel beschäftigte. Als langjähriger Chef der Fremdenpolizei und Co-Leiter des Polizeiinspektorats prägte er die Arbeit der Stadt Bern in diesem Bereich. Ende 2025 trat er in den Ruhestand. Seine Erfahrung im Kampf gegen Menschenhandel bleibt jedoch gefragt.

Ott kennt die Schwierigkeiten, Menschenhandel aufzudecken. Betroffene befinden sich oft in einem Geflecht aus Täuschung, Schulden und Abhängigkeiten. Sie kennen ihre Rechte oder die Sprache nicht und haben häufig wenig Vertrauen in die Behörden. „Ihnen steht nicht das Wort ‹Opfer› auf der Stirn“, betonte Ott. Dennoch gebe es Hinweise, die auf Ausbeutung hindeuten können.

Um Menschenhandel wirksamer zu bekämpfen, brauche es engere Zusammenarbeit bei Kontrollen, eine stärkere finanzielle Ermittlung und konsequenten Opferschutz. Auch Unternehmen, der Staat und Konsumentinnen und Konsumenten seien gefordert, Produktionsbedingungen kritisch zu hinterfragen und Transparenz einzufordern. Denn hinter auffällig günstigen Produkten könnten problematische Arbeitsbedingungen stehen. „Wir haben es in der Hand, gemeinsam in eine Richtung zu gehen, in der billig nicht bedeutet, dass ein anderer Mensch teuer bezahlt“, sagte Ott.

Fachstellen leisten wichtige Aufklärungsarbeit

Neben Alexander Ott sprach Corinne Minchella, CEO von ACT212, der nationalen Fach- und Meldestelle gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. An Informationsständen gaben ACT212, die Fachstelle Zwangsheirat, Heartwings, die Kantonspolizei Bern, die Ostmission sowie Rahab Heilsarmee Bern Einblick in ihre Arbeit.

Die Organisationen unterstützen Betroffene, sensibilisieren die Öffentlichkeit und setzen sich auf unterschiedliche Weise für die Prävention und Bekämpfung von Ausbeutung ein. Der Austausch am Walk bot Gelegenheit, Fragen zu stellen, Informationen einzuholen und mehr darüber zu erfahren, woran Menschenhandel erkannt werden kann und wo Betroffene Unterstützung finden.

„Menschenhandel ist ein Schwerverbrechen, das oft im Verborgenen bleibt. Die Betroffenen empfinden häufig Scham und brauchen Schutz. Bei ACT212 stehen ihr Wohl und ihre Sicherheit an erster Stelle. Die Fachstelle berät Betroffene, zeigt Handlungsmöglichkeiten auf und überlässt ihnen die Entscheidung über das weitere Vorgehen. Gleichzeitig braucht es eine wirksame Bekämpfung der Täter sowie ausreichende finanzielle Mittel und Ressourcen. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, indem wir aufmerksam sind und auch einem unguten Bauchgefühl eine Meldung machen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Hoffnung für Betroffene nicht ein unerreichbarer Horizont bleibt“, sagt Corinne Minchella, CEO von ACT212.

Zehn Jahre Walk for Freedom in Bern

Der erste Walk for Freedom fand 2016 in Bern statt. Seither setzt der Anlass ein Zeichen gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei. Auch während der Corona-Pandemie blieb das Anliegen präsent: 2020 wurde statt des Marsches eine Sensibilisierungsaktion durchgeführt. Der diesjährige Anlass markiert somit den zehnten Walk in Bern und steht für zehn Jahre kontinuierliches Engagement gegen Menschenhandel.

Die internationale Gründungsorganisation A21 zog sich 2025 im Rahmen einer Neuausrichtung aus dem Format zurück. Das Berner Organisationskomitee entschied daraufhin, den Anlass eigenständig weiterzuführen. Organisiert wird der Walk vom unabhängigen Verein NOVOICE.

„Menschenhandel geht uns alle etwas an. Wir möchten Menschen ermutigen, im Alltag aufmerksam zu sein und mögliche Anzeichen von Ausbeutung ernst zu nehmen. Gleichzeitig lohnt es sich, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen: Unter welchen Bedingungen werden Produkte hergestellt und Dienstleistungen erbracht, die wir in Anspruch nehmen? Mit dem Walk for Freedom möchten wir für diese Zusammenhänge sensibilisieren und zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann, damit Menschen nicht ausgebeutet werden und unter fairen Bedingungen leben und arbeiten können“, sagt Reto Stalder vom Organisationskomitee des Walk for Freedom Bern.

Der Walk for Freedom Bern ist politisch unabhängig, religiös neutral und offen für unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze. Was die Beteiligten verbindet, ist ein gemeinsames Ziel: Menschenhandel und moderne Sklaverei abzuschaffen.

siteReplies.discuss

Lies auch

Eheringe
Pressemitteilung

Freikirchen.ch veröffentlicht Orientierungshilfe zur Fairness-Initiative

Lies auch

Marco Hofmann (links) und Sämi Truttmann beim Kongress
Interview

10.000 Delegierte, ein Glaube, ein Auftrag

Weitere Artikel

Deutscher Bundestag
Nachrichten

„Weniger moralisieren!“ Früherer Landesbischof verlangt Kurswechsel der EKD

Der frühere evangelische Landesbischof Manzke fordert von seiner Kirche einen Kurswechsel im Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung. Statt eine bestimmte politische Haltung zu zeigen, müsse sie stärker vermitteln.   Der evangelische Theologe...

Statue der Iustitia am Frankfurter Römer
Nachrichten

Rechtsstreit geht weiter: Diakonie und AfD-Politikerin einigen sich nicht

Der Streit um die Kündigung einer Diakonie-Mitarbeiterin wegen einer AfD-Kandidatur geht weiter. Ein Termin am Arbeitsgericht in Wilhelmshaven führte zu keiner Einigung. Im bundesweit vermutlich ersten Fall dieser Art sind die Diakonie und eine...

Vertrauen
Tägliche Andacht

Wem vertraue ich?

Ein günstiger Wind, eine passende Richtung, ein kurzer Vorsprung. Die Andacht lädt dazu ein, das eigene Vertrauen in schwierigen Entscheidungen zu prüfen. Paulus sprach zu ihnen: »Ihr Männer, ich sehe, dass diese Fahrt mit Leid und großem Schaden vor...

Zerstörte Kirche in Mossul nach der IS-Invasion
Nachrichten

Glaube als Risiko: Hilfswerk warnt vor zunehmender Gewalt gegen Christen

Die internationale Hilfsorganisation Aid to the Church in Need (ACN) sieht eine deutliche Verschärfung der Christenverfolgung. Ein neuer Bericht dokumentiert wachsende Repressionen und Gewalt in zahlreichen Ländern. Nach Angaben des katholischen...

Kreuz
Nachrichten

Christen tragen 100-Kilo-Kreuz von Darmstadt nach Bad Homburg

Mitglieder der Bad Homburger Gemeinde „All Nations Church“ haben ein 3,5 Meter hohes Holzkreuz 53 Kilometer weit getragen, statt es per Transporter zu holen. In einem Gottesdienst wurde das Kreuz gesegnet. Rund 50 Mitglieder der pfingstkirchlichen...

Pfarrerin Antje Armstroff
Nachrichten

Frauen räumen beim Ökumenischen Predigtpreis ab

Der Ökumenische Predigtpreis ehrt in diesem Jahr drei Beiträge, die Glauben in die Gegenwart übersetzen: eine Pfingstpredigt der Marburger Pfarrerin Antje Armstroff, das digitale Kirchenprojekt „AndersAmen“ von Ellen und Stefanie Radtke und den...

Kerzen und orthodoxe Ikone
Nachrichten

Mehr als 60 Christen bei Angriffen in Äthiopien getötet

Bei Angriffen auf orthodoxe Christen in der äthiopischen Region Oromia sind nach Kirchenangaben mehr als 60 Menschen getötet worden. Augenzeugen berichten von koordinierten Attacken auf mehrere Dörfer. Nach Angaben der Ethiopian Orthodox Tewahedo...

Menschengruppe
Vertiefung

Hat jeder in der Gemeinde seinen Platz?!

Alle Christen werden gebraucht – und alle werden gesehen. So ist zumindest die biblische Vorstellung von Gemeinde. Die Theologin Laura Schwarz geht diesen Gedanken nach und zeigt auf, welche Stärke im Miteinander liegt. Wenn Sie ein Körperteil wären,...

Meistgelesen diese Woche

Jessica Paulo's Auftritt bei «The Voice of Germany»
Nachrichten

„Ich bete nur Jesus Christus an“: Kandidatin verweigert „Ave Maria“-Duett

Dr. Fabian Vogt
Interview

Fabian Vogt über Böhmermann: „Sichtbarmachen ja, Herabwürdigen nein“

Maria Prean
Nachrichten

Missionarin Maria Prean verstorben

Mann mit Handy
Nachrichten

Livenet.ch vorübergehend offline – Schweizer News auf C-Heute

Junge Frau mit Totenschädel bei Halloween-Party
Nachrichten

26.000 Unterschriften gegen Halloween-Party in Kirche

Eheringe
Pressemitteilung

Freikirchen.ch veröffentlicht Orientierungshilfe zur Fairness-Initiative

Lukas Furch (links) im Gespräch mit Gregor Gysi
Nachrichten

Gysi und Petry: Was das Christentum für die Gesellschaft bedeutet

Fernseher und Fernbedienung
Kolumne

Was hätte Jesus zu Reality-TV gesagt?

Glaube im Alltag

WEITER LESEN >>

Weitere Artikel

Eine Gruppe von Jugendlichen macht ein Selfie.
Nachrichten

Bayerische Landeskirche: Jugendliche erhalten mehr Mitspracherecht

Ab 2027 gilt bei der Evangelischen Jugend in Bayern eine neue Ordnung. Sie soll jungen Ehrenamtlichen mehr Einfluss geben. In den Gemeinden gibt es jedoch auch Sorgen um bewährte Strukturen. Die Evangelische Jugend in Bayern (EJB) führt zum 1. Januar...

Archäologische Ausgrabung
Nachrichten

Archäologen finden verschollene Bischofskirche

Archäologen haben nahe Venedig die Überreste einer frühchristlichen Kirche und eines mutmaßlichen Bischofspalastes entdeckt. Kirchenvater Hieronymus erwähnte sie wohl schon im Jahr 396. Nach Angaben des Online-Magazins Medievalists.net haben...

Arnd Henze
Nachrichten

US-Zwischenwahlen: Journalist Henze sieht Rückbesinnung auf christliche Werte

Der WDR-Journalist Arnd Henze hält den Ausgang der US-Zwischenwahlen für vollkommen offen. Der studierte Theologe beobachtet eine Rückkehr christlicher Werte in die politische Debatte der USA. Der Fernsehjournalist und Buchautor Arnd Henze rechnet...

Samuel Koch
Nachrichten

Samuel Koch: Inklusion in Deutschland ist unterdurchschnittlich

Schauspieler Samuel Koch erhält den Bayerischen Kunstpreis als „Performer des Jahres". Im Interview mit der SZ kritisiert er die mangelnde Barrierefreiheit in Deutschland und sagt, Inklusion sei „vor allem eine mentale Haltung". Der Schauspieler...

Luftbild von Daressalam, Tansania
Nachrichten

Vereinte Evangelische Mission baut Campus in Tansania

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat den Grundstein für ihren neuen Campus in Tansania gelegt. Das Zentrum soll Arbeit, Bildung, Begegnung und Gottesdienst unter einem Dach verbinden. Nach Angaben der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)...

beleuchtetes Kreuz steht auf einer Wiese, eine Taube fliegt vorbei.
Nachrichten

Assisi: Religionen setzen ein Zeichen gegen Krieg

Beim Internationalen Friedenstreffen in Assisi suchen Vertreter unterschiedlicher Religionen gemeinsam nach Wegen zum Frieden. Der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Rachel, sieht darin ein wichtiges Zeichen, während Papst...

Handy mit KI-Apps
Nachrichten

Zwischen Kanzel und Chatbot: Wie KI den Pfarrberuf verändert

Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Pfarrberuf. Für Predigten gelten jedoch klare Grenzen. Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck ermutigt Pfarrerinnen und Pfarrer zur...

Menschen beten in einer Kirche
Nachrichten

Für verfolgte Christen beten: Gebetstag mahnt zum Schutz der Religionsfreiheit

Mit dem weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen macht die Evangelische Allianz in Deutschland auf Verletzungen der Religionsfreiheit aufmerksam. Sie ruft dazu auf, für bedrängte Christen zu beten und sich für sie einzusetzen. Die Evangelische...

Frau liest Bibel
Tägliche Andacht

An Gottes Wort glauben und auf das ewige Leben hoffen

Die Schrift als Grundlage, die Auferstehung als Hoffnung und die Liebe im Alltag: So beschreibt Paulus sein Glaubensleben. Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem...

Universität St. Gallen
Nachrichten

Im Akademikerhaus geschieht Außergewöhnliches

Seelsorge und Hochschule St. Gallen: Diese beiden Dinge würde man nicht ohne weiteres zusammenbringen. Doch der Diakon Thomas Reschke kümmert sich schon seit 25 Jahren um die Menschen an der Universität St. Gallen (HSG). Der Seelsorger prägt das...

Inne halten
Kolumne

Was die Forschung über Dankbarkeit und Resilienz sagt

Das Innehalten ist für Zsolt Kubecska definitiv eine Führungsstärke. In seinem Impuls geht er dem Thema nach und spricht eine ganz konkrete Einladung aus. Es ist 7:15 Uhr morgens. Der erste Espresso dampft noch, das Handy zeigt bereits 15...

Passanten in der Innenstadt
Nachrichten

Sekten werben gezielt um junge Menschen

Junge Menschen fühlen sich durch Krisen besonders belastet. Nach Recherchen des SWR nutzen religiöse Gruppierungen wie Shincheonji diese Situation gezielt aus. Junge Menschen geraten zunehmend in den Fokus von Sekten und sektenähnlichen...

Meistgelesen diesen Monat

Heiko Herrlich
Nachrichten

Heiko Herrlich: „Gott hat einen anderen Weg mit mir vorgehabt“

Eine Frau tankt im Sonnenuntergang ihr Auto an der Tankstelle
Kolumne

Was hätte Jesus zum Tankrabatt gesagt?

Wäscheberge
Alltag

Zwischen Wäschebergen und Gebeten

Schwangere Frau hält Babysocken
Lebensgeschichte

Ungewollt schwanger – was jetzt?

Martin Sedra predigt in Garching
Nachrichten

„Hass im Namen des Herrn“: EZW kritisiert australische Prediger

Bärbel Bas läuft in einem Gang
Meinung

Ministerin und SPD-Chefin Bas tritt zurück: Ein Weckruf für mehr Menschlichkeit

Gesellschaft

WEITER LESEN >>