Die Evangelische Jugend in Bayern (EJB) führt zum 1. Januar 2027 eine neue Ordnung (OEJ) ein. Kern der Reform ist eine Stärkung der Beteiligung ehrenamtlicher Jugendlicher an kirchlichen Entscheidungen. Künftig müssen in allen Gremien mindestens zwei Drittel der Stimmen bei Ehrenamtlichen unter 27 Jahren liegen. Zudem sollen die Strukturen vor Ort flexibler und besser an regionale Bedürfnisse angepasst werden.
Kritik gibt es dennoch. Einige Ehrenamtliche befürchten laut einem Berichts im Sonntagsblatt den Verlust gewachsener Gruppenstrukturen und längere Wege zu Treffen. Die EJB weist dies zurück: Weder würden Gemeinden zwangsweise zusammengelegt noch bestehende Mitarbeitendenkreise aufgelöst. Stattdessen könnten bewährte Teams weiterarbeiten und künftig sogar mehr Verantwortung übernehmen, etwa bei Entscheidungen über den Einsatz von Geldern in der Jugendarbeit.
Zugleich räumt die EJB ein, dass die Umsetzung Zeit und Engagement erfordert. Neue Gremien und Beteiligungsformen müssen entwickelt werden. Zur Unterstützung wurden 35 sogenannte OEJ-Guides ausgebildet. Die Reform reagiert auf die stärkere Regionalisierung kirchlicher Arbeit und den Rückgang hauptamtlicher Stellen. Ziel sei, junge Menschen aktiv an diesen Veränderungen zu beteiligen.





































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