Ich befehle euch unsere Schwester Phöbe, die den Dienst an der Gemeinde von Kenchreä versieht … Grüßt die Priska und den Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus … Grüßt Epänetus, meinen Lieben … Grüßt Maria, die viel für euch gearbeitet hat. Grüßt Andronikus und die Junia, meine Stammverwandten und Mitgefangenen … Grüßt Urbanus, unsern Mitarbeiter in Christus, und Stachys, meinen Lieben. Grüßt Apelles, den Bewährten in Christus.
Römer 16,1-10
Am Ende seiner großen Epistel an die Römer nimmt Paulus sich Zeit, die Christen in Rom einzeln zu grüßen. Hier geht es nicht mehr um die große Theologie. Hier geht es nicht mehr um strategische Gemeindeplanung und Strukturdebatten. Zum Abschluss seines Briefes geht es Paulus um den Einzelnen. Die ganze Gemeinde ist angesprochen: Männer und Frauen, Sklaven und Freie, Juden und Nichtjuden. Paulus ermutigt jeden, der nun zu Christus gehört. Er hat jeden Einzelnen
im Blick. Es geht nicht um Programme und Projekte, sondern nur
noch um Personen. Wie viel Zeit nehmen wir uns in unserer Gemeinde (oder unserem Missionswerk) für den Finanzbericht? Wie viel Energie investieren wir, damit Programme und Bereiche am Laufen gehalten werden? Wie viel Geld wurde für ein neues Design, ein neues Logo oder die neue Verwaltungsstruktur verwendet? Wie viele Stunden verbringen wir damit, ein Motto oder eine Vision zu finden – und dann mühsam zu vermitteln? Und wie wenig Zeit nehmen wir uns eigentlich für den Einzelnen? Wo haben wir Raum, um für den Einzelnen zu
beten, ihn anzusprechen oder zu besuchen? Paulus zeigt mir: Es geht nicht ums Budget, nicht um Projekte und nicht um Ehrungen. Es geht um Menschen!








































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