Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auf
erweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den
Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig
machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
Römer 8,11
Wir werden leiblich auferstehen. Adam wurde mit Körper, Seele und Geist geschaffen. Durch die ganze Bibel zieht sich immer wieder die Betrachtung des Leibes, auch in seiner Schönheit. Am deutlichsten wird das im Hohelied beschrieben. Man kann also auf keinen Fall von einer Körperfeindlichkeit der Schrift reden. Gott hat diese Welt nicht nur als geistliche Sphäre, sondern als
physische Materie geschaffen. Erde, Pflanzen, Tiere und der Mensch sind Materie. Aber auch diese vergängliche Schöpfung wartet auf ihre Erlösung (Römer 8,19-23). Die neue Erde wird wieder greifbar, erfahrbar, riechbar, fühlbar sein und nicht nur aus goldenen Straßen bestehen. Die Toten, die in der Schrift auferweckt wurden, werden in ihrer Leiblichkeit auferweckt wie Lazarus (Lukas 16,24). Auch Jesus war
nach seiner Auferstehung körperlich sichtbar. Er bewies seinen Jüngern seine Auferstehung, indem er ihnen seine Wunden zeigte und sie sie sogar berühren ließ. Außerdem nahm er Essen zu sich (Lukas 24,39-43). Sein Auferstehungsleib war sichtbar und tastbar. Es war eindeutig der auferstandene Herr, der seinen Jüngern begegnete. So können auch wir mit der leiblichen Auferstehung rechnen. Sicher wird unser jetziger Körper verändert werden, sodass wir fähig sein werden, ewig mit dem Herrn zu leben (1. Korinther 15,42-44). Unser Leib wird sich verwandeln – er wird unser Leib sein, nur eben herrlich und völlig frei von Sünde.






































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