Was ist euer Ziel mit der App?
Wir wollen Familien helfen, den Glauben in den Familienalltag zu integrieren. Wir wollen sie unterstützen, dass geistliche Momente im Alltag stattfinden können.
Kannst du kurz die wichtigsten Funktionen der App erklären?
Wenn man die App öffnet, wird man mit einer täglichen Ermutigung konfrontiert. Darunter wird die Tagesgeschichte vorgeschlagen: Wir haben jeden Tag eine kurze biblische Geschichte aus verschiedenen Kinderbibeln, die man anhören kann. Dazu gibt es Austauschfragen, je nach Alter der Kinder. Außerdem werden mir passende Aktivitäten vorgeschlagen. Und es gibt das Tagesrad: Hier kann man für den eigenen Tagesablauf wiederholende Elemente anlegen. Morgens zum Beispiel ein Tischgebet und mittags die Tagesgeschichte. Auf anderen Seiten gibt es Aktivitäten, Ideen oder Ermutigungen.
Und wo kommen die Inhalte her?
Hinter der App stehen die Feedyourself-Gründungsorganisationen bibeltunes und visiomedia. Bei der FAMILY-App ist noch der Bibellesebund Schweiz als Contentpartner eingestiegen. Aus diesen drei Organisationen haben wir ein Team gebildet, das sich um die Inhalte kümmert.
Ihr habt die App von Familien testen lassen. Gab es Dinge, die ihr daraufhin geändert habt?
Am Anfang haben wir eher an Familienandachten gedacht, also an größere Einheiten, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzen. Aber einige Eltern haben nicht so positive Erinnerungen an klassische Familienandachten in ihrer Kindheit. Oft wird das mit Druck verbunden. Wir haben dann Verschiedenes ausprobiert. Auf positive Resonanz gestoßen sind kleinere Pakete, kürzere Einheiten, die man beliebig erweitern kann.
Viele Familien wünschen sich mehr Struktur im Alltag, erleben aber gleichzeitig digitalen Stress. Wie soll die App hier unterstützen, ohne zusätzliche Belastung zu schaffen?
Wir haben bewusst die Entscheidung getroffen, dass es eine App für Erwachsene ist und keine App, in der Kinder herumspielen. Wir haben konkret überlegt, was das Miteinander fördert. Deshalb arbeiten wir viel mit Audio. Ich kann einmal auf Play drücken und dann braucht es kein Display. Wir überlegen auch, Elemente einzubauen wie handyfreie Zeiten, die man im Tagesrad einplanen kann. Benachrichtigungen sind erst mal ausgeschaltet, ich kann mich aber zum Beispiel erinnern lassen, für die Kinder zu beten, wenn sie im Bett sind.
Was wünschst du dir für Familien, die die App nutzen?
Ich wünsche mir, dass Familien eine gewisse Entlastung erleben, auch Gnade mit sich selbst, also sich nicht diesen Druck aufzubürden, etwas zu leisten. Sie sollen merken: Ich habe Tools, um mir einen Rahmen zu schaffen, in dem geistliche Momente im Alltag möglich sind.
Die Feedyourself FAMILY-App soll ab Anfang November kostenlos zur Verfügung stehen.









































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