Moderne Sklaverei: Auch die Schweiz ist betroffen

Schutzhaus für Jungen
Ostmission

Mehr als 50 Millionen Menschen leben weltweit in Formen moderner Sklaverei. Melania Steiner von der Christlichen Ostmission erklärt, welche Formen der Ausbeutung zunehmen und warum Prävention entscheidend ist.

Auch die Schweiz ist vom Menschenhandel betroffen. Menschenhandel findet längst auch im digitalen Raum statt. In sogenannten Scamming-Zentren werden Menschen gefangen gehalten, gefoltert und zum Onlinebetrug gezwungen. Melania Steiner, Projektleiterin gegen Menschenhandel bei der Christlichen Ostmission, gibt einen Einblick.

Melania Steiner, Menschenhandel gilt als eine der größten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit. Wie groß ist das Problem heute – weltweit und auch in der Schweiz?

Melania Steiner: Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der internationalen Menschenrechtsorganisation Walk Free leben weltweit über 50 Millionen Menschen in Formen moderner Sklaverei. Etwa die Hälfte von ihnen ist in Zwangsarbeit gefangen, die andere Hälfte lebt in Zwangsehen. In der Schweiz registrierte das Bundesamt für Statistik (BFS) im vergangenen Jahr 218 Beratungsfälle, während Fachstellen von 192 neu identifizierten Opfern des Menschenhandels und insgesamt 532 Betroffenen sprechen. Die Anzahl der Betroffenen, die sich nicht an die Behörden oder an eine Fachstelle wenden, dürfte beträchtlich sein.

Moderne Sklaverei hat viele Gesichter: Menschen werden zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft oder zur Entnahme von Körperorganen angeworben, vermittelt und gekauft. Oft werden falsche Versprechungen gemacht oder Gewalt und Erpressung angewendet. Hinter den vielen Schicksalen stehen oft skrupellos handelnde internationale Netzwerke.

Viele Menschen verbinden Menschenhandel ausschließlich mit sexueller Ausbeutung. Welche Formen von Menschenhandel begegnen Ihnen in Ihrer Arbeit besonders häufig?

Tatsächlich denken viele bei Menschenhandel automatisch an Zwangsprostitution. Die Zahlen zeigen jedoch, dass Menschen zu verschiedenen Formen der Ausbeutung gehandelt werden. Die meisten von Menschenhandel betroffenen Personen, die im Rahmen unserer Projekte unterstützt werden, sind Opfer sexueller Ausbeutung. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Frauen, sondern auch um Kinder. Im Kontext Afghanistan sind es vor allem Jungen. Zudem haben wir auch Opfer von Zwangsarbeit in unseren Programmen. Die Ausbeutung kann in Fabriken, in der Hotellerie, aber auch in Betrugsfirmen stattfinden.

In einem Magazin berichteten Sie, dass auch im Bereich Spamming und Cyberkriminalität gehandelte Menschen eingesetzt werden. Wie sieht dieser Bereich aus?

Cyberkriminalität ist in unserer Welt eine Realität und nimmt stark zu. Was die Scamming-Zentren betrifft, so ist uns eine Vielzahl von Zwangsarbeitsfällen bekannt. Die Betrugsfirmen sind nach klassischen Organisationsstrukturen aufgebaut, verfügen über eigene Datenbanken und schulen die Menschen, die sie für ihre Betrugsaktivitäten einsetzen. Oft operieren sie auch im Verborgenen, etwa aus kurzzeitig gemieteten Wohnungen. Die Opfer werden gefangen gehalten und zum Betrug an anderen gezwungen. Nicht selten geschieht dies unter Anwendung von massivem Druck – durch Essensentzug, psychische Gewalt und Folter bis hin zu Elektroschocks. Geografisch beobachten wir zunehmend eine Ausweitung von Südostasien nach Osteuropa.

Wie ist die Christliche Ostmission dazu gekommen, sich gegen Menschenhandel zu engagieren?

Ich selbst war beim Start im Jahr 2003 nicht dabei, weiß aber, dass die damalige Projektarbeit den Anstoß gab, sich intensiver mit dem Thema Menschenhandel auseinanderzusetzen. Der Einsatz gegen Menschenhandel ist somit nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus konkreten Beobachtungen und Bedürfnissen in unseren Projekten.

Was hat Sie persönlich am meisten überrascht, seit Sie sich mit diesem Thema beschäftigen?

Was ich definitiv gelernt habe, ist, dass jeder Mensch Opfer von Menschenhandel werden kann. Während ich bisher davon ausging, dass gefährdete Personen zumeist ungebildet und gemessen an ihrem Lebenskontext arm sind, zeigten zahlreiche Interviews mit Betroffenen, dass – gerade im Bereich Cyberkriminalität – gezielt Menschen mit spezifischer Hochschulbildung und Erfahrung angeworben werden.

Sie setzen einen Schwerpunkt auf Prävention. Warum ist Präventionsarbeit so entscheidend?

Die Antwort ist simpel. Wirksame Präventionsarbeit schützt Menschen und bewahrt sie vor einem verheerenden Schicksal, das von großer Not und Traumatisierung bis hin zum Tod reichen kann. Wo Prävention geleistet wird, erübrigen sich auch die Kosten für Befreiungsaktionen, Case Management, Schutzunterkünfte und so weiter. Der Weg der Wiederherstellung und zurück in ein selbstbestimmtes Leben ist oft lang und in jeder Hinsicht kostspielig.

Menschenhandel findet nicht nur weit entfernt statt. Welche Rolle spielt die Schweiz als Herkunfts-, Transit- oder Zielland?

Ich würde die Schweiz vor allem als Transit- und Zielland bezeichnen. An dieser Stelle ist es wichtig, unser Konsumverhalten ins Spiel zu bringen. Nehmen wir beispielsweise Kobalt, das zu 75 Prozent im Kongo abgebaut wird. Der Rohstoff ist für die Herstellung von wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien, wie sie in Smartphones, Tablets, Laptops und Elektroautos verbaut sind, unentbehrlich. Recherchen unabhängiger Journalisten und Autoren haben ergeben, dass in den Minen zu einem großen Teil Kinder unter äußerst schlechten Bedingungen arbeiten. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße werden Kinder bevorzugt für diese Arbeit eingesetzt, da sie weniger Platz benötigen und dadurch weniger Gestein ausgehöhlt werden muss.

Unser Konsumverhalten verbindet uns also mit Formen der Ausbeutung, die weit entfernt stattfinden. Doch auch hier in der Schweiz kann die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen und pornografischen Inhalten zur Ausbeutung von Frauen, Kindern und zunehmend auch Männern beitragen. Wer seinen „Sklaverei-Fußabdruck“ ermitteln möchte, dem empfehle ich, den Selbsttest auf slaveryfootprint.org auszufüllen.

„Ich bin regelmäßig beeindruckt von der Widerstandskraft und dem Willen der Überlebenden, dieser starken Persönlichkeiten.“

Sie sprechen auch von einem Gebetsnetz gegen Menschenhandel. Welche Bedeutung hat das Gebet in einer Arbeit, die gleichzeitig sehr praktisch und oft politisch ist?

Das Gebetsnetz besteht aus engagierten Menschen, die gegen Menschenhandel kämpfen und sich dafür einsetzen möchten. Durch einen sechsmal im Jahr erscheinenden Gebetsbrief mit aktuellen Gebetsanliegen aus unseren Projekten werden sie regelmäßig informiert. Das Gebet ist von wesentlicher Bedeutung und hat eine große Wirkung. Die Gebetsanliegen umfassen kleine und große Anliegen, und immer wieder dürfen wir erleben, dass Gebete erhört werden. Einige unserer Partner in den Projektländern sind christliche Organisationen, die wie wir an die große Tragweite des Gebets glauben.

Gibt es eine Begegnung oder Geschichte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist und die zeigt, warum sich dieser Einsatz lohnt?

Besonders berührend waren für mich die Stunden, die ich auf einer Projektreise in Kambodscha gemeinsam mit Naomi, einer Überlebenden, verbringen durfte. Naomi hatte nach Abschluss ihres Heilungsprozesses eine Anstellung bei unserem Partner erhalten und war bei meinem Besuch für die Leitung der Reisegruppe verantwortlich. Nach einigen Tagen äußerte sie den Wunsch, einen Abend mit mir allein zu verbringen. Naomi zeigte mir die Umgebung, wir aßen zusammen und sie erzählte mir ihre Überlebensgeschichte. Ich konnte nur staunen über die Stärke und Freude, die Naomi heute verkörpert.

Ich bin regelmäßig beeindruckt von der Widerstandskraft und dem Willen der Überlebenden, dieser starken Persönlichkeiten. Die steigenden Opferzahlen könnten einen entmutigen, aber ich schaue auf die positive Wirkung unserer Projekte bei der einzelnen Person, und das ist durchaus ermutigend.

Wo sehen Sie in den kommenden Jahren die größten Herausforderungen im Kampf gegen Menschenhandel?

Eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sehe ich weiterhin in der Digitalisierung. Menschenhandel verlagert sich immer stärker in den digitalen Raum: Soziale Medien, Messenger-Dienste und Online-Plattformen werden genutzt, um potenzielle Opfer anzusprechen, Abhängigkeiten aufzubauen und sie auszubeuten. Gleichzeitig ermöglichen digitale Technologien den Tätern, grenzüberschreitend zu agieren und ihre Identität zu verschleiern. Diese Entwicklung stellt Strafverfolgungsbehörden und Organisationen im Kampf gegen Menschenhandel vor Herausforderungen.

Gleichzeitig bietet die Digitalisierung aber auch Chancen: Digitale Werkzeuge können helfen, verdächtige Muster frühzeitig zu erkennen, Betroffene besser zu erreichen und die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Entscheidend wird deshalb sein, technologisch Schritt zu halten.

Dieser Artikel stammt von Livenet.ch. Daniel Gerber schreibt seit 25 Jahren für Livenet. Er ist freier Journalist und Autor mehrerer Bücher; zuletzt «Wo Jesus barfuss geht» (im SCM Hänssler-Verlag) mit Markus und Katharina Freudiger. Besonders wohl fühlt er sich in den Weiten Afrikas. Er ist verheiratet mit Guilene und Vater von drei Kindern.

siteReplies.discuss

Lies auch

Eheringe
Pressemitteilung

Freikirchen.ch veröffentlicht Orientierungshilfe zur Fairness-Initiative

Lies auch

Marco Hofmann (links) und Sämi Truttmann beim Kongress
Interview

10.000 Delegierte, ein Glaube, ein Auftrag

Weitere Artikel

Archäologische Ausgrabung
Nachrichten

Archäologen finden verschollene Bischofskirche

Archäologen haben nahe Venedig die Überreste einer frühchristlichen Kirche und eines mutmaßlichen Bischofspalastes entdeckt. Kirchenvater Hieronymus erwähnte sie wohl schon im Jahr 396. Nach Angaben des Online-Magazins Medievalists.net haben...

Luftbild von Daressalam, Tansania
Nachrichten

Vereinte Evangelische Mission baut Campus in Tansania

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat den Grundstein für ihren neuen Campus in Tansania gelegt. Das Zentrum soll Arbeit, Bildung, Begegnung und Gottesdienst unter einem Dach verbinden. Nach Angaben der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)...

beleuchtetes Kreuz steht auf einer Wiese, eine Taube fliegt vorbei.
Nachrichten

Assisi: Religionen setzen ein Zeichen gegen Krieg

Beim Internationalen Friedenstreffen in Assisi suchen Vertreter unterschiedlicher Religionen gemeinsam nach Wegen zum Frieden. Der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Rachel, sieht darin ein wichtiges Zeichen, während Papst...

Handy mit KI-Apps
Nachrichten

Zwischen Kanzel und Chatbot: Wie KI den Pfarrberuf verändert

Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Pfarrberuf. Für Predigten gelten jedoch klare Grenzen. Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck ermutigt Pfarrerinnen und Pfarrer zur...

Menschen beten in einer Kirche
Nachrichten

Für verfolgte Christen beten: Gebetstag mahnt zum Schutz der Religionsfreiheit

Mit dem weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen macht die Evangelische Allianz in Deutschland auf Verletzungen der Religionsfreiheit aufmerksam. Sie ruft dazu auf, für bedrängte Christen zu beten und sich für sie einzusetzen. Die Evangelische...

Frau liest Bibel
Tägliche Andacht

An Gottes Wort glauben und auf das ewige Leben hoffen

Die Schrift als Grundlage, die Auferstehung als Hoffnung und die Liebe im Alltag: So beschreibt Paulus sein Glaubensleben. Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem...

Universität St. Gallen
Nachrichten

Im Akademikerhaus geschieht Außergewöhnliches

Seelsorge und Hochschule St. Gallen: Diese beiden Dinge würde man nicht ohne weiteres zusammenbringen. Doch der Diakon Thomas Reschke kümmert sich schon seit 25 Jahren um die Menschen an der Universität St. Gallen (HSG). Der Seelsorger prägt das...

Außenannsicht der Knesset in Jerusalem
Nachrichten

Israel wählt: Christen erwarten wenig

Vor der Wahl in Israel fürchten viele Christen gesellschaftlichen Stillstand und denken ans Auswandern. Während die politische Rechte dominiert, verschärfen Gewalt, Benachteiligung und Übergriffe ihre Lage, und viele sehen im Wahlausgang wenig...

Meistgelesen diese Woche

Dr. Fabian Vogt
Interview

Fabian Vogt über Böhmermann: „Sichtbarmachen ja, Herabwürdigen nein“

Jessica Paulo's Auftritt bei «The Voice of Germany»
Nachrichten

„Ich bete nur Jesus Christus an“: Kandidatin verweigert „Ave Maria“-Duett

Maria Prean
Nachrichten

Missionarin Maria Prean verstorben

Mann mit Handy
Nachrichten

Livenet.ch vorübergehend offline – Schweizer News auf C-Heute

Lukas Furch (links) im Gespräch mit Gregor Gysi
Nachrichten

Gysi und Petry: Was das Christentum für die Gesellschaft bedeutet

Der Musiker Jonny vom Dahl sitzt auf dem Boden vor einem Gebäude und spielt Gitarre
Interview

Musiker Jonny vom Dahl: „Mein Glaube hat sich mehrfach um 180 Grad gedreht“

Junge Frau mit Totenschädel bei Halloween-Party
Nachrichten

26.000 Unterschriften gegen Halloween-Party in Kirche

Fernseher und Fernbedienung
Kolumne

Was hätte Jesus zu Reality-TV gesagt?

Glaube im Alltag

WEITER LESEN >>

Weitere Artikel

Josef Schuster
Nachrichten

Antisemitismus-Debatte nach der Berlin-Wahl: Was Josef Schuster der Linken vorwirft

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin steigt die Sorge um Jüdinnen und Juden in der Hauptstadt. Zentralratspräsident Schuster nimmt der Partei die Abkehr vom Antisemitismus nicht ab und warnt vor einem Klima, in dem sich viele nicht mehr offen zu...

Zwei F-16 der jordanischen Luftwaffe
Nachrichten

Nach Anschlag auf Trauerfeier: Jordanien bombardiert Ziele in Syrien

Nach einem tödlichen Angriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien hat die jordanische Luftwaffe Ziele im Süden Syriens angegriffen. Die Ereignisse verschärfen die Spannungen zwischen den Nachbarstaaten. Bewaffnete Männer hatten am 23....

Leipzig, Panorama der Innenstadt
Nachrichten

Polizei ermittelt: Fünf Kirchen in Leipzig beschädigt

Fenster zersplittert, Türen beschädigt, Fassaden attackiert: Innerhalb weniger Tage wurden fünf Leipziger Kirchen zum Ziel unbekannter Täter. Die Hintergründe geben bislang Rätsel auf. In Leipzig sind innerhalb weniger Tage fünf Kirchen beschädigt...

zwei Hände mit Kreuz
Vertiefung

Gott: Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst?

Was bedeutet es, dass Gott an den Menschen denkt? Eine Betrachtung über zugesprochene Würde, Gottes geheimnisvollen Namen und den Auftrag, seine Schöpfung zu bewahren. Ist es wirklich so, dass Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, an uns...

Eine Israel-Flagge weht im Wind.
Nachrichten

Strafverfahren gegen Lehrer wegen israelkritischer Posts eingestellt

Wegen zugespitzt formulierter Kritik an Israel ist ein hessischer Gymnasiallehrer seit einem Jahr vom Dienst suspendiert. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Oberstudienrat wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde indes eingestellt. Die scharfe...

Eine rote, glitzernde Kugel hängt an einem Weihnachtsbaum.
Nachrichten

Kinderhilfswerk ora sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Osteuropa

Mit der Aktion „Weihnachtsfreude im Päckchen“ bittet ora Kinderhilfe um Geschenke für Kinder in Rumänien, Moldau, Albanien und der Ukraine. Dort fehlt es vielen Familien an warmer Kleidung, Hygieneartikeln und Schulmaterial. Die ora Kinderhilfe hat...

Kinder im Klassenraum während des Unterrichts
Nachrichten

Kontroverse Debatte: Ethik oder Religionsunterricht?

Immer mehr Schülerinnen und Schüler besuchen Ethik statt Religionsunterricht. Eine Podiumsdiskussion in München beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie Wertebildung an Bayerns Schulen künftig aussehen kann. Der Zentralrat der Konfessionsfreien...

Der Theologe Christian Staffa
Nachrichten

Theologe Staffa: „Wir müssten alle Antisemitismusbeauftragte sein“

Der EKD-Antisemitismusbeauftragte Christian Staffa fordert einen stärkeren Einsatz gegen Judenfeindschaft. Neben Aufklärung über historische Fakten müssten auch die emotionalen Ursachen von Antisemitismus thematisiert werden. Dem wachsenden...

Brasilianisches Parlament
Nachrichten

Misereor begrüßt Lula-Wahlsieg in Brasilien

Luiz Inácio Lula da Silva hat die Stichwahl um das brasilianische Präsidentenamt gewonnen. Das katholische Hilfswerk Misereor sieht darin ein wichtiges Signal für Demokratie und Menschenrechte, warnt aber vor einem weiteren Rechtsruck im Parlament....

Mann hält brennende Fackel während des Protests
Nachrichten

Reformationstag und Protest: Christen rufen zum Gebet für Frieden auf

Verschiedene christliche Organisationen laden dazu ein, am Reformationstag für Besonnenheit und ein respektvolles Miteinander zu beten. Anlass sind Aufrufe in sozialen Netzwerken zu Protesten rund um den 31. Oktober. Christinnen und Christen...

Auferstehung
Tägliche Andacht

Warum Paulus auf die Auferstehung hoffte

Für Paulus war die Auferstehung keine abstrakte Lehre. Er war Christus, dem Auferstandenen, begegnet und fand darin Hoffnung über den Tod hinaus. Ihr Männer, liebe Brüder, ich (Paulus) bin ein Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern. Ich werde...

Zsolt Kubecska
Video

Livenet-Talk: Was Menschen bei der Arbeit gesund hält

Das Spiritualität und Gesundheit eng zusammen hängen, haben bereits diverse Studien gezeigt. Zsolt Kubecska ist CEO des Forschungsinstituts für Spiritualität und Gesundheit im Schweizer Langenthal und berichtet im Talk mit Ruedi Josuran, welche...

Meistgelesen diesen Monat

Heiko Herrlich
Nachrichten

Heiko Herrlich: „Gott hat einen anderen Weg mit mir vorgehabt“

Eine Frau tankt im Sonnenuntergang ihr Auto an der Tankstelle
Kolumne

Was hätte Jesus zum Tankrabatt gesagt?

Wäscheberge
Alltag

Zwischen Wäschebergen und Gebeten

Schwangere Frau hält Babysocken
Lebensgeschichte

Ungewollt schwanger – was jetzt?

Martin Sedra predigt in Garching
Nachrichten

„Hass im Namen des Herrn“: EZW kritisiert australische Prediger

Bärbel Bas läuft in einem Gang
Meinung

Ministerin und SPD-Chefin Bas tritt zurück: Ein Weckruf für mehr Menschlichkeit

Gesellschaft

WEITER LESEN >>