Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie
eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich
allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den
Propheten. Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst
haben, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie
der Ungerechten geben wird. Darin übe ich mich, allezeit ein
unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.
Apostelgeschichte 24,14-16
In diesem Glaubensbekenntnis schaut Paulus zurück in die Vergangenheit, zu den Glaubensgrundlagen der Väter, nach vorne in die Zukunft, zur Auferstehung der Toten, und spricht über die Gegenwart, über ein Leben zu Gottes Ehre. Darin verwoben sind die Begriffe Glaube – Hoffnung – Liebe.
Glaube. Paulus bekennt sich zur Bibel. Er glaubt den Aussagen der Schrift, wie sie im Gesetz und in den Propheten dargelegt sind. Auch wir Gläubigen stehen ganz in der Tradition der Bibel und der Glaubensväter und -mütter.
Hoffnung. Außerdem sieht Paulus seinen Glauben ausgerichtet auf die Hoffnung der Auferstehung. Er erwartet das Wiederkommen Jesu, das Gericht, die Auferstehung der Toten und den Beginn einer neuen Welt. Ebenso sollte auch unser Glaube geprägt sein von der wunderbaren Hoffnung auf das ewige Leben.
Liebe. Als dritten Gedanken betont Paulus, dass er ein einfaches Leben in Liebe und Ehrfurcht vor Gott leben möchte, ohne schlechtes Gewissen. Christen wollen unserem Nächsten helfen, Gutes tun und Liebe üben. Paulus’ Verteidigungsrede ist ein Vorbild für unser Glaubensleben in dieser Zeit. Wir wollen an Gottes Verheißungen glauben, auf die Auferstehung hoffen und heute Liebe üben.







































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