Wir leben in einer Arbeitswelt, in der Leistung, Effizienz und Erfolg oft im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig nehmen Stress, Erschöpfung und die Suche nach Sinn einen immer größeren Raum ein. Was hält Menschen langfristig gesund – körperlich, psychisch und emotional?
Messbare Veränderungen im Gehirn
In den USA wird der Zusammenhang zwischen Spiritualität und Gesundheit seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Mit modernen Methoden wie Hirnscans erforschen Wissenschaftler, was beim Beten und Meditieren im Gehirn geschieht. Auch unterschiedliche Gebetsformen und ihre möglichen Auswirkungen auf unser Wohlbefinden stehen im Fokus. Menschen, die regelmäßig beten oder meditieren, zeigen in Studien eine verbesserte Impulskontrolle, mehr emotionale Stabilität und eine höhere Fähigkeit zur Empathie. Das Gehirn verändert sich messbar – ein Phänomen, das die Forschung als Neuroplastizität bezeichnet.
Zsolt Kubecska, CEO des Forschungsinstituts für Spiritualität und Gesundheit in Langenthal, beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Im Talk mit Ruedi Josuran spricht er darüber, weshalb es ein solches Forschungsinstitut braucht, was wir von der internationalen Forschung lernen können und welche Bedeutung Spiritualität für moderne Führung hat. Denn gute Führung beginnt nicht nur im Kopf. Sie braucht auch Herz, Haltung und Seele.










































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