Den (Christus Jesus) hat Gott für den Glauben hingestellt zur
Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem
er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit
der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit
zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache
den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
Römer 3,25-26
Gott ist gerecht. Gott ist ein gerechter Gott, der alles richtig beurteilt. Er richtet ohne Ansehen der Person. Er kennt alle unsere geheimsten Motive, sieht die kleinste Verfehlung. Er kennt den Menschen und fällt ein gerechtes Urteil. Allerdings gilt Gottes Gerechtigkeit nicht nur den offensichtlichen Verbrechern dieser Welt, sondern auch mir. Wenn Gott gerecht ist, wird er auch über mich sein Urteil fällen. Gott macht gerecht. Nun geschieht das Wunderbare, dass Gott nicht nur selbst gerecht ist und gerechte Urteile fällt, sondern dass er in seiner großen Gnade auch gerecht macht. Gott schenkt uns Menschen seine Gerechtigkeit. Das, was wir selbst nicht erreichen können, wird uns von Gott aus freien Stücken angeboten. Gott wartet nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern er schenkt uns seine Gerechtigkeit in seinem Sohn. Alles, was wir nun tun müssen, ist, diese Gerechtigkeit im Glauben annehmen. Gott hat sich als gerecht erwiesen. Manch einem erscheint die angebotene Vergebung zu billig. Da Gott aber in der Heilstat Jesu unsere Gerechtigkeit nicht nur verschenkt, sondern selbst errichtet, ist seine Vergebung kein Unrecht, sondern selbst gerecht. Gott ist gerecht, er macht gerecht, und in seinem »Gerechtmachen« bleibt er gerecht.






































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