Im Netzwerk der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) wird dazu aufgerufen, am Reformationstag, dem 31. Oktober, in Ortsallianzen oder Gemeinden für Frieden und Besonnenheit zu beten. Anlass sind laut Aufruf aktuelle Entwicklungen und Aufrufe in sozialen Netzwerken zu gewalttätigen Ausschreitungen.
Am Reformationstag solle nicht Wut, Chaos und Zerstörung gefeiert werden, sondern die „versöhnende und lebensschaffende Kraft des Evangeliums“ sichtbar werden. Gebetet werden soll unter anderem für Frieden auf den Straßen, für den Schutz von Familien, Kindern und älteren Menschen sowie für Frauen und Männer bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Schutz für Jüdisches Leben
In der Mitteilung bittet Dr. Reinhardt Schink, Vorstand der EAD, außerdem um Schutz für Menschen mit Migrationshintergrund, damit sie nicht „in falsche Schubladen“ gesteckt oder in einem „politischen Spiel“ instrumentalisiert werden. Ferner werden Weisheit für Verantwortliche sowie Bewahrung und Versöhnung für Betroffene erbeten.
Besonders hervorgehoben wird die Bitte um Schutz für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für jüdische Gemeinden und Einrichtungen. Der Aufruf schließt mit einem Bibelzitat aus Jeremia 29,7: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.“







































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