In Österreich steht der Religionsunterricht zunehmend unter Druck. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Market im Auftrag der Tageszeitung „Der Standard“ sprechen sich 48 Prozent der Bevölkerung dafür aus, den Religionsunterricht abzuschaffen. An seine Stelle soll ein gemeinsamer Ethikunterricht treten.
Bei jüngeren Österreicherinnen und Österreichern ist die Ablehnung laut der Studie besonders groß. Sowohl bei den unter 29-Jährigen als auch bei den 30- bis 49-Jährigen befürwortet eine Mehrheit den Ersatz des Religionsunterrichts durch einen Ethikunterricht. Anders sieht es bei den über 50-Jährigen aus: 52 Prozent von ihnen wollen am Religionsunterricht festhalten.
Zustimmung für zusätzlichen Ethikunterricht
Auf breite Zustimmung stößt der Vorschlag, einen Ethikunterricht, der parallel zum Religionsunterricht stattfinden könnte, anzubieten. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent hält diese Idee für „sinnvoll“ oder sogar „sehr sinnvoll“.






































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