Bei einem Schusswaffenangriff auf eine Trauerfeier in der St.-Georg-Kirche im jordanischen Dorf Hamoud sind nach Angaben verschiedener Medien, darunter Reuters, AP, BBC und Al Jazeera, mindestens neun Menschen getötet und rund 40 verletzt worden. Die Schüsse fielen demnach etwa 15 Minuten nach Beginn der Beerdigung. Augenzeugen berichteten, die Angreifer hätten mehrere Minuten lang auf die Trauergäste geschossen. Da sich die Angaben verschiedener Medien und Behörden im Verlauf des Wochenendes mehrfach änderten, gelten die Opferzahlen bislang als vorläufig.
Nach Berichten des jordanischen Staatssenders Al-Mamlaka waren drei bewaffnete Männer an dem Angriff beteiligt, darunter zwei mit Pistolen und einer mit einem Gewehr. Jordaniens Innenminister Mazen al-Faraya sprach laut BBC von einer „Gruppe von Extremisten“. Ob Verbindungen zu bekannten Terrororganisationen bestehen, ist bislang unklar. Ein Bekennerschreiben liegt nach Angaben von Al Jazeera nicht vor. König Abdullah II. kündigte laut Reuters ein entschiedenes Vorgehen der Sicherheitskräfte an. Bei dem Anschlag auf die Trauerfeier handelt es sich um einen der schwersten Angriffe auf die christliche Gemeinschaft des Landes seit Jahrzehnten. Die Sicherheitsmaßnahmen im Land wurden verschärft.
Jordanien: Mindestens neun Tote bei Anschlag auf christliche Trauerfeier

Bei einem Angriff auf eine Trauerfeier in einer griechisch-orthodoxen Kirche sind nach jüngsten Angaben mindestens neun Menschen getötet und rund 40 verletzt worden. Die Täter sind auf der Flucht.







































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