Im Ukraine-Krieg starben im Jahr 2026 bereits mindestens 17 christliche Geistliche. Damit übertrifft die Zahl der Toten unter christlichen Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertretern schon jetzt das gesamte Vorjahr 2025. Diese Zahlen veröffentlichte die ökumenische Organisation „Christen gegen Krieg“ in einer aktuellen Erhebung.
Nach Angaben der Initiative tötete russischer Artillerie- und Raketenbeschuss in diesem Jahr 13 ukrainische Geistliche und einen Messdiener. Zudem verzeichnet die Gruppe vier tote Geistliche der russisch-orthodoxen Kirche. Im Jahr 2025 starben insgesamt 14 Geistliche. Die überwiegende Mehrheit gehörte der orthodoxen Kirche an.
Bisher mindestens 99 tote Geistliche
Seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 verloren auf ukrainischem Gebiet mindestens 99 Geistliche, Ordensfrauen und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Leben. Die Statistik erfasst neben orthodoxen Geistlichen auch Mitglieder von Freikirchen sowie zwei Katholiken. Darunter befinden sich ein griechisch-katholischer Priester aus Lwiw und ein römisch-katholischer Ministrant. Auf russischer Seite zählt die Organisation seit Beginn der Erfassung 29 tote Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertreter. Viele Geistliche beider Länder dienten an der Front als Seelsorgerinnen und Seelsorger oder Soldatinnen und Soldaten. Andere Geistliche starben direkt an ihren Wohnorten im Kriegsgebiet.







































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