Die Konfi-Zeit gilt als wichtigster Kontaktpunkt vieler Menschen zur Kirche. Jugendliche sollen dort sprachfähig in Glaubensfragen werden und ihre Vorstellungen von Kirche und Welt einbringen können.
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat jetzt einen neuen Grundlagentext für Konfi-Arbeit und Konfirmation veröffentlicht. Der Text fasst die Ziele in drei Schlagworten zusammen: Glauben entfalten, Segen empfangen und Welt gestalten. Er benennt Standards für gute Konfi-Arbeit, weist aber auch dahin, dass es lokale Unterschiede in den Kirchen gibt, die beachtet werden sollten. Der Grundlagentext versteht sich ausdrücklich nicht als Anforderungskatalog. Wichtiger als einzelne Arbeitsformen sei die Haltung der Verantwortlichen: Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen als wertvoller Teil der Kirche erlebt werden, auch dann, wenn sie kritisch nachfragen.
Vier Zukunfts-Szenarien
Es werden vier mögliche Zukunfts-Szenarien skizziert: Konfi-Arbeit als Stabilitätsanker der (Volks-)Kirche, religiöse Jugendfeier in kirchlicher Trägerschaft, als Ausgleich für entfallende religiöse Bildung in der Schule bzw. als evangelisches Profilangebot für Wenige.
Im Ausblick betonen die Autorinnen und Autoren, dass die Zukunft der Konfi-Arbeit nicht dadurch gesichert werde, Bestehendes unverändert fortzuführen. Scheitern gehöre zur Realität und gerade darin werde Kirche als Ort erlebbar, an dem Menschen mit Stärken und Schwächen gemeinsam unterwegs sind. Verantwortliche sollen experimentierfreudig und anpassungsbereit bleiben.







































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