Der ORF Vorarlberg berichtet über neue Vorwürfe gegen die christliche Glaubensgemeinschaft „Gemeinde Gottes“ im Klostertal. Ein ehemaliges Mitglied hat die Leitung der Gemeinschaft bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt. Er spricht von psychischer und physischer Gewalt sowie von verweigerter medizinischer Versorgung.
Die Gemeinschaft weist die Vorwürfe in einem offenen Brief zurück. Gegen aktuelle Vorstands- oder Leitungsmitglieder werde nicht ermittelt. In der medialen Berichterstattung würden Vorfälle aus unterschiedlichen Gemeinden und Ländern „vermischt“ und „pauschal auf die Gemeinde hier in Vorarlberg angewendet“, heißt es. Und weiter: Keine Glaubensüberzeugung diene „als Rechtfertigung für falsches Handeln, für Zwang oder für Gewalt.“ Gegenüber dem ORF erklärte die Gemeindeleitung, es habe keinen Kindesmissbrauch gegeben. Die Kinder seien gut in die Gemeinschaft integriert. Ehemalige Mitglieder berichten allerdings von psychischer und körperlicher Gewalt in ihrer Jugend.
Der Dalaaser Bürgermeister Martin Burtscher kritisiert zudem die Bildungsform der Gemeinschaft. Aus seiner Sicht werde eine Schule betrieben, obwohl nur häuslicher Unterricht zulässig sei. Die Bildungsdirektion Vorarlberg sieht nach bisherigen Prüfungen jedoch keine Verstöße und verweist darauf, dass der Unterricht im privaten Umfeld stattfinde.






































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