Thomas Sosna ist AfD-Mandatsträger im Kasseler Stadtparlament und hat bisher in verschiedenen evangelischen und katholischen Kirchen im Stadtgebiet Orgel gespielt.
In der katholischen Kirche darf Sosna jetzt nicht mehr arbeiten. Die Konferenz des katholischen Dekanats Kassel-Hofgeismar hat Ende September einstimmig beschlossen, dass „politische Mandatsträger der AfD keine haupt-, neben- oder ehrenamtliche Tätigkeiten in den Gemeinden und Einrichtungen übernehmen" dürfen.
Zwischen Dialog und Klarheit
Es gehe nicht darum, AfD-Mitglieder von der Kirche auszuschließen, erklärte der Kasseler Pastoralreferent Stefan Ahr nach Angaben der hessenschau. Vielmehr sei es wichtig zu betonen: „Wir müssen im Dialog sein.“ Aber Mandatsträger, die durch ihr Mandat für das Programm der AfD stehen, könnten nicht zugleich in einem Dienst für die Kirche tätig sein. Das gelte auch für ehrenamtliche Aufgaben von Mitgliedern, die an der Liturgie der Kirche mitwirken. „Die stehen in besonderer Weise im Fokus dessen, was uns Katholiken wichtig ist: der Gottesdienst.“
Die evangelische Kirche hat Sosnas Arbeitsverhältnis bereits im Frühjahr beendet, wogegen dieser eine Bestandsschutzklage eingereicht hat. Der Prozess soll im Oktober fortgesetzt werden.







































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