Das „Wort zum Sonntag“ hat seit 1954 einen festen Platz im Fernsehprogramm und gehört damit zu den ältesten Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen. Ab Samstag, 7. November 2026, wird es von fünf neuen Persönlichkeiten moderiert. Das neue Team wird jeden Samstagabend um 20.00 Uhr auf SRF 1 aktuelle Themen aus christlicher Perspektive kommentieren. Die Traditionssendung gestalten abwechselnd fünf Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Konfessionen, berichtet SRF. Die neuen Sprecherinnen und Sprecher haben die anspruchsvolle Aufgabe, in knapp vier Minuten aktuelle Themen zu kommentieren oder zu gesellschaftlichen Debatten Stellung zu nehmen.
Einer der neuen Sprecher ist Stephan Feldhaus, der heute christkatholischer Pfarrer im Fricktal ist, schreibt das Portal „Persoenlich“. Stephan Feldhaus war von 2010 bis Ende September 2019 Leiter der Konzernkommunikation von Roche und Mitglied der erweiterten Konzernleitung. Zuvor arbeitete der Theologe ab 1999 für Siemens, zuletzt als Kommunikationschef der Gesundheitssparte. Heute ist er Verwaltungsrat, berät Unternehmen und wirkt als Pfarrer im Fricktal. Die Sendung könne Menschen „Impulse geben, Gedanken anstoßen und Mut machen“, lässt sich Feldhaus in der Mitteilung zitieren.
Stararchitekt will „Vision Zwingli“ bauen
Beim Geburtshaus von Huldrych Zwingli in Wildhaus SG soll eine „Vision Zwingli“ entstehen. 70 Millionen Franken sollen unter anderem in einen Neubau des Stararchitekten Peter Zumthor fließen. 50’000 Besucherinnen und Besucher sowie 20’000 zusätzliche Logiernächte soll die „Toggenburger Demokratie-Ellipse“ bringen. Geplanter Baustart ist 2028, eröffnet wird der Bau voraussichtlich 2030, schreibt die Zeitung „Der Rheintaler“ und „Die Linth-Zeitung“. Zwei Themenwege verbinden das Geburtshaus mit einem Zumthor-Bau, der beim Dorfplatz entstehen soll.
Neben Zwinglis Geburtshaus ist zudem ein Neubau geplant, entworfen von den Architekten Allen+Crippa. Dafür soll das Geburtshaus aus dem 15. Jahrhundert um 50 Meter verschoben werden. Themen der Vision sind Diakonie und Demokratie. Nicht weniger als „ein Kultur-, Begegnungs- und Bildungsort von nationaler und internationaler Ausstrahlung“ soll entstehen. Hinter der Stiftung Vision Zwingli stehen die Reformierte Kirche St. Gallen, Toggenburg Tourismus und die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann.
Sir Cliff Richard hofft auf 5. Nummer-1-Weihnachtshit
Sir Cliff Richard (86) hofft, dass ihm eine Reggae-Version von Psalm 23 „The Lord Is My Shepherd“ seinen fünften Weihnachts-Nummer-eins-Hit bescheren wird. Der Sänger ist einer der bekanntesten Künstler Großbritanniens und hat stets offen zu seinem christlichen Glauben gestanden. Er arbeitet gemeinsam mit dem Songwriter Chris Eaton, der 1990 seinen Weihnachts-Chartstürmer „Saviour’s Day“ geschrieben hatte.
Sir Cliff erzählte seinen Fans, dass er noch nie zuvor Reggae gesungen habe, und erklärte: „Ich kann es noch nicht singen, da ich es noch nicht gelernt habe.“ Sir Cliff wurde 1964 Christ und trat gemeinsam mit dem US-Prediger Billy Graham auf. Er hatte 14 Nummer-eins-Singles, vier davon zu Weihnachten. Einige davon vermitteln eine christliche Botschaft, keine mehr als „Saviour’s Day“ und sein letzter Chartstürmer „The Millennium Prayer“ von 1999, bei dem der Text des Vaterunsers zur Melodie von „Auld Lang Syne“ vertont wurde. „Millennium Prayer“ wurde von der BBC im Radio ignoriert, und auch andere Mainstream-Sender hielten den Titel von ihren Playlists fern, mit der Begründung, er habe keine breite Anziehungskraft. Premier Christian Radio spielte den Titel jedoch stündlich, und so erreichte er Platz eins. Er hofft, mit seinem 48. Studioalbum „Only Number Ones“, das am 27. November erscheint, sein achtes Nummer-eins-Album zu landen.




































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