Der Everett Public Schools Bezirk im US-Bundesstaat Washington hat einem Vergleich zugestimmt, mit dem eine Klage der christlichen Bildungsorganisation LifeWise Academy beigelegt wird. Der Bezirk entschuldigt sich öffentlich, lässt seine Vorstandsmitglieder an einem Training zur Religionsfreiheit teilnehmen und zahlt 275.000 US-Dollar. Außerdem ändert er seine Richtlinien.
Auslöser war eine Regel, nach der Schülerinnen und Schüler Bibeln und andere religiöse Schriften, die sie im Bibelunterricht erhielten, in verschlossenen Umschlägen verbergen mussten. LifeWise zufolge vermittelte dies den Kindern, ihr Glaube sei etwas, dessen man sich schämen müsse.
Nach Angaben von LifeWise-Gründer und -Geschäftsführer Joel Penton belastete die Situation auch die Eltern. Für die freiwillige Bibelstunde außerhalb des Schulgeländes mussten sie nicht mehr einmal pro Halbjahr oder Schuljahr ein Genehmigungsformular unterschreiben, sondern jede Woche ein neues einreichen. Penton, der mit Fox News sprach, bewertete die Änderungen als offensichtlich diskriminierend und als Verstoß gegen die Religionsfreiheit seines Programms. In einer Stellungnahme des Bezirks heißt es, Äußerungen bei verschiedenen Vorstandssitzungen, auch von Vorstandsmitgliedern, seien gegenüber den betroffenen Familien beleidigend und verletzend gewesen. Dafür entschuldige sich der Schulbezirk und sein Vorstand aufrichtig. Die Entschuldigung wird sechs Monate lang auf der Website des Bezirks veröffentlicht.






































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