Ein leitender Polizist aus dem Innviertel, einer Region im österreichischen Bundesland Oberösterreich, muss 6.000 Euro Geldbuße zahlen. Darüber berichtet das Portal heute.at. Zuvor hatte es Beschwerden über seine Personalführung gegeben. Zu den Vorwürfen gehörte es demnach, dass der Inspektionskommandant seine christlichen Überzeugungen während der Dienstzeit deutlich zum Ausdruck gebracht habe. Unter anderem soll er zu gemeinsamen Tischgebeten eingeladen haben. Welche weiteren Vorwürfe erhoben wurden, ist unklar.
Der zuständige Senat der österreichischen Bundesdisziplinarkommission hielt die Beschwerden für berechtigt. Die Geldbuße von 6.000 Euro bezieht sich dem Bericht zufolge auf die beanstandete Personalführung insgesamt, nicht allein auf die Tischgebete.
Unklar ist zurzeit, ob der Beamte seine Führungsfunktion behalten kann. Darüber soll die Polizeiführung auf höchster Ebene in Oberösterreich entscheiden. Eine Entscheidung steht noch aus, heißt es.






































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