Anfangs. Mit diesem Wort beginnt die Bibel. Das hebräische Wort „Be´reschit“ (im Anfang) definiert die ersten und ursprünglichen Taten Gottes als das Grundlegende für jegliche Existenz und auch Identität. Auch die lateinische Bezeichnung „Genesis“ des ersten Mosebuches macht deutlich, dass es hier um Ursprünge und Grundlagen geht. Mit diesem Beginn und mit dieser Benennung wird deutlich, dass der Auftakt des Lebens in und aus Gott heraus geschehen ist. Was möglicherweise an dieser Stelle vertraut und selbstverständlich klingt, muss wieder neu erschlossen werden. Denn aufgrund unserer digitalisierten 2.0-Arbeits- und Lebenswelt haben wir eine enorme Verschiebung der Prioritäten. Die Strategie „First things first“ bezieht sich bezeichnenderweise auf die Effektivität der Arbeitskraft, nicht auf einen notwendigen Lebensrhythmus. Doch es geht eben darum, den richtigen Rhythmus zu haben. Denn „erste Dinge“, im Sinne von tatsächlicher Priorität, sollten etwas anderes bedeuten.
Warum brauchen wir einen Sabbat?

Der Mensch ist mehr als seine Arbeit – an diese Würde erinnert der Sabbat. Der Theologe Moor Jovanovski erklärt, wie der biblische Schöpfungsrhythmus dabei hilft, der Ruhe bewusst Raum zu geben.






































siteReplies.discuss