US-Präsident Donald Trump hat die geplante Live-Übertragung der Hinrichtung des verurteilten Massenmörders Nidal Hasan abgesagt. Hasan soll am 3. Dezember durch das US-Militär hingerichtet werden. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte die Live-Übertragung ursprünglich angekündigt, was Kritik hervorrief. US-Kirchenvertreter äußerten sich gespalten.
Angehörige der Opfer dürfen Hinrichtung beiwohnen
Präsident Trump begründete seine Entscheidung in seinem Onlinedienst Truth Social. Er erklärte, viele „sehr gute und wohlmeinende Menschen“ wollten Hasans Tod nicht sehen. Er erklärte, der Amokläufer Nidal Hasan werde „wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht übertragen“. Eine öffentliche Übertragung hätte Trumps Ansicht nach eine starke abschreckende Wirkung haben können. Geplant ist nun, dass Engste Angehörige der Opfer dürfen der Exekution persönlich beiwohnen können.
Im November 2009 tötete Nidal Hasan 13 Personen und verletzte 32 weitere auf dem Militärstützpunkt Fort Hood. Ein Militärgericht verurteilte ihn 2013 zum Tode. Nun planen die USA Anfang Dezember die erste Militärhinrichtung seit über 60 Jahren.





































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