Nach Angaben eines Ladeninhabers hatte dieser Anfang Oktober Aushänge gegen Judenhass im Zusammenhang mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 in seinen Schaufenstern angebracht. Am 7. Oktober 2026 sollen daraufhin etwa sechs Jugendliche sein Geschäft betreten, ihn beleidigt und mit Pfefferspray besprüht haben. Der 67-Jährige ist Rollstuhlfahrer.
Wiederholte Attacken
Bereits einen Tag später sollen erneut bis zu sechs Jugendliche in dem Geschäft erschienen sein. Laut einer Pressemitteilung der Berliner Polizei wurde der Mann wiederum mit Pfefferspray besprüht. Als er um Hilfe gerufen habe, seien die Tatverdächtigen zunächst geflüchtet.
Kurz darauf sollen die Jugendlichen zurückgekehrt sein. Nach Angaben des Betroffenen griffen sie ihn erneut mit Pfefferspray an und schlugen auf ihn ein. Der Geschäftsinhaber klagte anschließend über Schmerzen im Gesicht.
Staatsschutz ermittelt
Am Abend des 9. Oktober beobachteten mehrere Zeugen laut Polizei bis zu acht Jugendliche auf E-Scootern vor dem Geschäft. Die Gruppe soll gegen die Eingangstür geschlagen und getreten haben. Dabei wurde die Tür beschädigt.
Die Tatverdächtigen flüchteten. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.







































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