Martin Luther King III hat den christlichen Nationalismus als gesellschaftlich schädlich bezeichnet. Wie das Portal Premier Christian News berichtet, sagte der Sohn des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. beim G20 Interfaith Forum in Salt Lake City, dass Glaube Menschen zusammenführen und nicht gegeneinander ausspielen sollte.
Gegen gesellschaftliche Spaltung
King warnte vor zunehmender gesellschaftlicher Zersplitterung. „Christlicher Nationalismus ist meiner Einschätzung nach nicht gut“, sagte er. Stattdessen brauche es Wege, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen. Eine Gesellschaft könne nur dann gedeihen, wenn alle Menschen mit Würde und Respekt behandelt würden. Seine Frau, Arndrea Waters King, sagte, in der christlich-nationalistischen Bewegung vermisse sie „die Stimme Christi, die Stimme der Liebe und die Stimme der Einheit“.
Rassismus offen ansprechen
Martin Luther King III. äußerte Zweifel daran, dass sich christlicher Nationalismus mit der Botschaft Jesu vereinbaren lasse. Zugleich rief er Kirchen dazu auf, Rassismus und andere Formen von Ungerechtigkeit offen anzusprechen. Nur wer Probleme anerkenne, könne sie auch lösen, sagte King. Das Vorbild der Bürgerrechtsbewegung zeige, dass Menschen verschiedener Glaubensrichtungen gemeinsam gesellschaftliche Veränderungen bewirken können.






































siteReplies.discuss