"Und alles was mein ist, das ist dein, und was dein, das ist mein;
und ich (Jesus) bin in ihnen (den Jüngern) verherrlicht."
Johannes 17,10
Jesus spricht hier zu seinem Vater. Wir sehen:
Alles, was Jesus Christus hat, gehört Gott. Alles, was Jesus tut, sagt und ist, gehört Gott. Auch das, was Jesus besitzt, gehört dem Vater. Folglich gehören auch die Jünger, die Jesus zu sich gerufen hat, dem Vater. Wenn ich also zu Jesus gehöre, gehöre ich auch dem Vater. Alles, was Gott, der Vater, hat, gehört auch Jesus. Gottes Herrlichkeit, seine Allmacht und seine Liebe gehören seinem Sohn. Wie Jesus Christus in seinem Erdenleben immer auf den Vater hingewiesen hat, so weist nun auch der Vater immer wieder auf Jesus. Der Vater hat Jesus die Macht über alle Menschen gegeben, damit Jesus das ewige Leben allen gebe, die der Vater ihm gegeben hat (Johannes 17,2). Und nun kommt das Unglaubliche.
Jesus verherrlicht sich in uns. Jesus kommt mit seiner ganzen göttlichen Herrlichkeit und erfüllt uns. Jesus verherrlicht sich in uns sündigen, schwachen und unzuverlässigen Menschen. Jesus Christus durchstrahlt uns so, dass Menschen ihn in uns sehen. Wir dürfen für Jesus leuchten, doch nicht aus unserer Kraft, sondern Jesus selbst leuchtet in uns. Jesus gibt uns die Herrlichkeit, die er vom Vater bekommen hat (Johannes 17,2). Das ist nun nicht nur eine fromme Hoffnung, sondern Tatsache. Jesus ist in uns verherrlicht (2. Korinther 4,6). Das ist unser Zustand in Christus, egal, wie wir uns fühlen und wie es uns gerade ergeht. Welche Würde, welches Vorrecht, welche Herrlichkeit!







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