Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe hat seit ihrer Gründung im Jahr 2001 nach eigenen Angaben insgesamt 55 Projekte und Initiativen mit rund 720.000 Euro unterstützt. Das geht aus einer Mitteilung der Stiftung hervor. Gegründet wurde sie vom Blauen Kreuz Deutschland, einem christlichen Suchthilfeverband, der seit mehr als 140 Jahren Menschen mit Suchterkrankungen und ihre Angehörigen begleitet. Ziel der Förderung ist es, Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien Unterstützung und neue Perspektiven zu geben.
„Kinder aus suchtbelasteten Familien tragen häufig Belastungen, die für Außenstehende kaum sichtbar sind. Unsere Stiftung möchte dazu beitragen, dass sie gesehen und gestärkt werden und gute Entwicklungsmöglichkeiten erhalten“, sagt Vorstandsmitglied Frank Meier.
Gelebte Nächstenliebe
Zu den geförderten Angeboten gehören laut Stiftung digitale Suchtprävention, Selbsthilfe- und Beratungsprojekte sowie pädagogische Gruppen für betroffene Kinder. Unterstützt wurden unter anderem das Präventionsangebot „blu:prevent“, die FASD-Elterninitiative in Solingen sowie die Gruppenprogramme „Drachenherz“ und „Kleine Held:innen“. Die Projekte sollen geschützte Räume schaffen, in denen Kinder ihre Erfahrungen teilen und erleben können, dass sie nicht allein sind. Gemeinschaft, Ermutigung und persönliche Entwicklung stehen dabei im Mittelpunkt.
Auch in Zukunft will die Stiftung Projekte fördern, die Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien Halt und Zukunftsperspektiven geben – als Ausdruck christlicher Nächstenliebe und gelebter Verantwortung für Menschen in schwierigen Lebenslagen.







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