Mehrere prominente US-Kirchenvertreter haben sich kontrovers zur geplanten öffentlichen Übertragung der Hinrichtung des verurteilten Massenmörders Hasan geäußert. Dies berichtet Christian Post. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood 13 Menschen getötet und 32 weitere verletzt. Die Exekution ist laut Pentagon für den 3. Dezember vorgesehen.
Kirchenvertreter widersprechen sich
Deutliche Kritik kommt von katholischen und anglikanischen Kirchenvertretern. Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Paul Coakley, sprach von einer „barbarischen Förderung einer Kultur des Todes“. Auch der Leitende Bischof der Episcopal Church, Sean Rowe, bezeichnete die geplante Live-Übertragung als moralisch verwerflich.
Walter Kim, Präsident der National Association of Evangelicals, erklärte, zwar müsse Gerechtigkeit für Hasans Verbrechen hergestellt werden. Eine live übertragene Hinrichtung durch ein Erschießungskommando fördere jedoch eine „Kultur des Todes“ statt der Achtung der Menschenwürde.
Auch der jüdische Geistliche Jonah Dov Pesner vom Religious Action Center of Reform Judaism verurteilte die Entscheidung zu einer öffentlichen Exekution, obwohl er zugleich den Hinterbliebenen der Opfer sein Mitgefühl aussprach.
Der evangelikale Pastor Robert Jeffress begrüßte dagegen die Pläne. Er verwies auf biblische Begründungen für die Todesstrafe und erklärte, öffentliche Hinrichtungen seien in der Bibel bekannt. Auch Franklin Graham äußerte Verständnis für die Maßnahme. Er kritisierte die Empörung von Medien- und Hollywood-Vertretern, die doch selbst „Tod und Gewalt glorifizieren“ würden.
US-Präsident Donald Trump kündigte inzwischen an, die endgültige Entscheidung über die Ausstrahlung selbst zu treffen.







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