Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mitteilte, wird Pfarrerin Marie Hecke zum 1. Januar 2027 neue Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus. Sie folgt auf Christian Staffa, der das Amt seit 2019 innehat und zum Jahresende in den Ruhestand geht. EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs betonte die Bedeutung der Aufgabe: „Wo Jüdinnen und Juden nicht sicher leben können, ist die Freiheit aller bedroht.“
Hecke arbeitet derzeit am Institut Kirche und Judentum der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Theologische Referentin der Generalsuperintendentin von Berlin. Nach Studien der Evangelischen Theologie und Judaistik engagierte sie sich unter anderem beim Deutschen Evangelischen Kirchentag sowie bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Fehrs würdigte sie als ausgewiesene Expertin für den jüdisch-christlichen Dialog und den Kampf gegen Antisemitismus.
Mit dem Personalwechsel baut die EKD ihre Aktivitäten in diesem Bereich weiter aus. An der Evangelischen Akademie zu Berlin wird der Arbeitsbereich „Antisemitismus- und Rassismuskritik in demokratischer Kultur und Kirche“ dauerhaft abgesichert. Zugleich dankte die Ratsvorsitzende dem scheidenden Beauftragten Christian Staffa, der die Auseinandersetzung mit antijüdischen Denkmustern in Kirche und Gesellschaft maßgeblich vorangebracht habe.







































siteReplies.discuss